Dienstag, 7. Mai 2013

Training im Paradies


Mallorca, Riccione, Toskana oder die Kanaren, es gibt viele schöne Trainingsorte. Für mich ist seit ein paar Jahren Phuket der schönste aller Orte um die neue Saison vorzubereiten. Mit den klimatischen Bedingungen, heiß und feucht, muss man sich etwas anfreunden. Wem das gelingt dem stehen unzählige, exotische, wunderschöne Velo- und Laufstrecken zur Auswahl. Schwimmen im Meer, am 6 Kilometer langen Bang Tao Beach, oder im Pool, garantieren perfekte Schwimmtrainings. Die freundlichen Thais und die vielen sportlichen "Expats" lassen einem schon nach kurzer Zeit heimisch fühlen! 
Erstmals war auch Barbara mit dabei. Natürlich war sie schon oft in Phuket, aber diesmal hatten die Ferien auch für sie Trainingslagercharakter, schließlich hat sie sich für den Laguna Phuket Triathlon im November angemeldet. Swim, Bike, Run standen somit auch auf ihrem Ferienprogramm. Auf präzise Trainingspläne, teure Wattmessgeräte oder Pulsuhren verzichten wir weiterhin. Dafür holt sich Barbara nützliche Tipps bei Belinda Granger ab. Auf einer gemeinsamen Veloausfahrt quatschten die beiden über Training, Triathlon, Lifestyle, Gott und die Welt und vieles mehr. Trotz ihren 43 Jahren ist Belinda, die kurz nach unserem Treffen den Challenge Taiwan gewann, immer noch eine der schnellsten und vor allem sympathischsten Langdistanztriathletinnen.

Ich meinerseits brauche nach wie vor viele Tipps fürs Schwimmen. Die hol ich mir bei Coach Simon der aus Trinidad und Tobago kommt und bei dem auch der Spassfaktor immer present ist! Geschwommen wird im "coolsten" Pool von Phuket! Mit 24°C ist der Pool in Cherngtalay vermutlich der einzige Pool in Phuket der auch noch für etwas Abkühlung sorgt. Mein neues Schwimmmotto, aus dem heraus ich neue Hoffnung schöpfe: "hard work beats talent when talent doesn't work hard". 

Ob das Training tatsächlich Früchte trägt werden wir am 26. Mai bei meinem Saisonstart in St.Pölten sehen. Bis dahin gibt es zwar noch einiges zu tun aber das Fundament ist gelegt. 

Montag, 1. April 2013

Lauftraining mit Haile Gebrselassie !

Liebe Blogleser, liebe Läufer und Triathleten,

nachdem letztjährigen tollen Schwimmwochenende mit Olympiasiegerin (1996 Atlanta, 400x200m Freistilstaffel) und Weltmeisterin (Triathlon 2004 in Madeira) Sheila Taormina freut es mich wieder einen Anlass mit einem Superstar organisieren zu dürfen. 


Auch diesmal spielte der Zufall mit! Haile Gebrselassie wird uns in einem 2 stündigen Training in die Geheimnisse des schnellen Laufens einweihen. Haile zeigt seine 10 wichtigisten Laufübungen und wird sowohl Triathleten wie auch "nur" Läufern spezielle Trainingstipps und Anregungen geben. Bei einem lockeren Dauerlauf könnt ihr, sofern ihr könnt (!), Haile über dies und jenes fragen. Das ganze ist gratis und beginnt um 11:15 Uhr am Ostermontag auf der Sportanlage Tüfi in Adliswil. Teilnehmen kann jedermann der während 10Km einen 6er Schnitt laufen kann. Duschmöglichkeit vorhanden. Anmeldung nicht notwendig. Es wird Wert auf Pünktlichkeit gelegt. Die ersten 5 Damen und Herren erhalten ein original Haile Gebrselassie Adidas Laufshirt. Wer am Abend mit Haile, Barbara und mir noch in den PIZZA-Dome kommen möchte meldet sich. Es hat Platz für maximal 10 Personen!  



   

Freitag, 29. März 2013

Querdenker

Gemäss Wikipedia ist ein Querdenker jemand, der laterales Denken anwendet, umgangssprachlich auch Querdenken genannt. Diese Denkmethode wird als Kreativitätstechnik und zur Lösung von Problemen eingesetzt. So ein Problem stellt sich allen Triathleten und Velofahrern, die Ostern in der Schweiz verbringen und auf schönes Wetter hofften. Bucheli & Co. haben uns schon ziemlich früh jede Hoffnung genommen und das Problem war klar definiert. Kaltes, nasses Wetter, teilweise sogar Schneefall und nicht einmal das Tessin offeriert eine echte Alternative! Wie kann das Problem gelöst werden? Im Gegensatz zum vertikalen Denken, das Schritt für Schritt verläuft und zu einem logischen, richtigen Ergebnis führt, ist das Querdenken unter anderem durch folgende Grundsätze charakterisiert:


  • Informationen können subjektiv bewertet werden und intuitiv erfasst werden.
  • Gedankliche Sprünge und Assoziationen werden zugelassen, nicht jedes Zwischenergebnis muss richtig sein.
  • Auch nicht durchführbare Lösungen können ein Schritt zum besseren Verständnis des Problems sein.
  • Konventionelle Denkmuster werden in Frage gestellt, indem z. B. bewusst nach der unwahrscheinlichsten Lösung eines Problems gesucht wird.
  • Ausgangssituation und Rahmenbedingungen werden nicht als unveränderbar hingenommen




Resultat meiner Querdenkerei ist, dass ich die Velotrainings mit meinem Quervelo absolviere. Querfeldein bei Schneegestöber, Graupelschauer und Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Echt Cool und mein ganz persönliches Paretoprinzip, 80 Prozent der Trainings müssen Spass machen, kann ich problemlos einhalten!  

Sonntag, 10. März 2013

Ironnonno im SonnTalk - Tele Züri!

Nein natürlich nicht! Wieso sollte mich Markus Gilli in seine Sendung einladen? Obwohl, manchmal hätte ich schon Lust Nathalie Rickli, Cédric Wehrmut und Christoph Mörgeli meine Sicht der Dinge zu erklären! Heute wäre ich für die Frage über mein persönliches Lust & Frust Erlebnis der Woche bereit gewesen!

Lust:
Das tolle Wetter lud zum 2013er Rennvelo Roll-Out ein. Von Freitag bis Sonntag kamen 250 Renn- und Quervelokilometer zusammen! Das ganze auch noch mit der neuen Team Koach Teamkleidung!

Frust:
Die Österreicher sind schuld! Nicht weil sie besser Ski fahren als unsere Schweizer. Vielleicht sollten Defago, Küng, Janka & Co. mit KM-Sportcoaching zusammen arbeiten! Lassen wir das witzeln über unsere Ski-Nati. Verärgert haben mich die ÖBB. Gerne würden Dario, Ironshark, ich und ein paar andere Athleten mit dem Zug zum IM 70.3 in St.Pölten reisen. Die ÖBB haben vor ein paar Monaten in einer Medienmitteilung signalisiert, dass die Velomitnahme im RailJet ab Frühjahr wieder möglich sei. Eine hilfsbereite und hübsche Schalterangestellte der SBB, man sollte ihr unbedingt eine attraktivere Uniform zur Verfügung stellen, gell Jeannine, hat sich die grösste Mühe gegeben mir eine definitive Antwort zu besorgen. Trotz intensivem tippen auf ihrer PC-Tastatur und einer telefonischen Anfrage an eine höhere Informationszentrale konnte sie mir nicht weiter helfen. Also hab ich selbst via ÖBB Webseite das entsprechende Kontaktformular ausgefüllt und die Anfrage abgeschickt. 2 Sekunden später enthielt mein Postfach eine Bestätigung mit der Bitte um ein bisschen Geduld, eine Antwort würde schnellst möglich gemailt. Wunderbar, es eilt ja tatsächlich nicht wir reisen erst Ende Mai. Ein, zwei Tage warten wir gerne. Auch eine Woche ist kein Problem. Aber es sind nun mehr als zwei Wochen vergangen und eine Antwort gab es noch nicht. Da sich mein Verwandtschaftskreis demnächst nach Österreich ausdehnt, werde ich ich jetzt sehr diplomatisch und verschlüsselt etwas Luft ablassen: "Gottfried Stutz liebi Nachbärä jetzt chönd er dänn scho öppä ämal dä Finger usä näh, dammi no mal #@=>$$:-()!"

Freitag, 15. Februar 2013

SKA Mütze


Team Koach ist mein Team für die Saison 2013 und 2014. Als echtes und ernst zu nehmendes Team haben wir natürlich nicht nur State of the Art Material sondern auch eine attraktive Teambekleidung. Im Vetrag heisst es, dass bei Training und vorallem Wettkämpfen die Teambekleidung zu tragen sei. Das werde ich natürlich mit Freude und Stolz tun. Bevor wir unsere neue Teambekleidung erhalten bleibt noch ein bisschen Zeit um von den alten Leibchen, Hosen, Jacken und Mützen Abschied zu nehmen. Viele Stücke sind zwar etwas in die Jahre gekommen, aber einige haben auch ihre eigene Geschichte zu erzählen. Nein, ich werde hier nicht meinen ganzen Kleiderschrank öffnen. Aber die SKA (Schweizerische Kreditanstalt, für die etwas jüngeren Leser) Mütze, hat einen Platz im Blog verdient! 800 000 weissrotblaue Strickmützen wurden zwischen 1976 und 1983 in Umlauf gebracht. Wer zu dieser Zeit Teenager war, hatte garantiert eine! Später wurden sie nur noch selten auf der Piste gesichtet. Bei Bauern, Wald- und Strassenarbeiter, Pistenbully-Fahrern und Skibügelgeber blieb sie noch lange populär. Heute ist die Mütze Kult und eine absolute Rarität. Bei Ebay und Ricardo steht der Preis bei  knapp 50 Franken. Das ist also deutlich mehr als der der aktuelle Credit-Suisse Aktienpreis. Also liebe CS-Mitarbeiter beim nächsten Bonusgespräch sollte ihr anstatt Mitarbeiteraktien lieber SKA-Mützen verlangen! 




Stolz und in Erinnerungen schwelgend, trug ich meine SKA-Mütze auf der heutigen Langlaufrunde auf der Loipe Zimmerberg. Ob und wann unser neues Team uns eine Wintermütze offerieren wird, ist noch unklar. Aussehen könnte sie möglicherweise so:

Samstag, 26. Januar 2013

Team Koach


Kurt Müller, ein Urgestein der Schweizer Triathlonszene, hat sich entschlossen ein eigenes Multisportteam zu gründen. Ganz überraschend hab ich eine Einladung erhalten als aktiver Athlet mitzumachen. Das hat mich gefreut und geehrt.

Team Koach, so der Name des Team, bestand vor ein paar Wochen nur als grober Entwurf auf ein paar Seiten Papier. Wer mich kennt weiss, dass ich bei Teamgeschichten eher zurückhalten bin. Das war beim Team Koach nicht anders. Ein Gespräch mit Kurt und eines mit Andreas Betschart, Besitzer von Velorado, dem Materialsponsor, überzeugte mich und ich gab meine Zusage. Nach über 12 Jahren Triathlon werde ich somit zum ersten Mal in den Farben eines Teams an den Start gehen. Etwas präzieser, in weiss, schwarz, grün. Freude herrscht!

Gestern wurden den Sponsoren und den ungefähr 25 Teammitgliedern die Philosphie, das Konzept und die Rahmenbedingungen präsentiert. Noch ist nicht jedes Detail entschied aber ich weiss, dass wir bei den ersten Rennen bereit sein werden. Neues Material, mehr dazu in kürze, tolle Teambekleidung, gemeinsame Trainings und am Wichtigsten, ein grossartiger Teamspirit. 

Wie ein Buschfeuer hat sich die News über das neue Team verbreitet. Zeitungen berichteten darüber, Fans bestaunten das neue Logo und rissen sich um die Plakate! Lasst euch überraschen, welche positiven Schlagzeilen das Team in den nächsten Wochen und Monaten noch machen wird. Stay tuned und viel Spass beim Training und beim Zeitung und Blog lesen!





Dienstag, 25. Dezember 2012

Frohe Feiertage aus dem Zürichsee


Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich alle sportlichen Weihnachtsaktivitäten verpasst habe. Jahr für Jahr werde ich von Bruno Würmli für den legendären Bierathlon angefragt. Eine grosse Ehre für mich, bin ich doch weder ein grosser Säufer noch ein schneller Läufer. Es tut mir leid ihm mal für mal einen Korb zu geben. Sorry lieber Bruno, aber probiere es doch immer wieder, irgendwann wird es klappen. Den Silversterlauf hab ich auch dieses Jahr verpasst und der Neujahrsmarathon ist echt eine Nummer zu gross für mich. Mütze ab für die Verrückten die bei Nacht, Schnee und eisigen Temperaturen bereits am Neujahrstag sich über die legendären 42Km schinden. Auch das Samichlausschwimmen, ein wirklich witziger Anlass, fand ohne mich statt. Nun im Zeitalter prae Facebook hätte ich mit dieser Situation auch problemlos umgehen können. Irgendwann jedoch begannen all die Posts von Sportaktivitäten mit Samichlausmütze zu nerven. Bilder von den Kanaren, von Phuket, von den Philippinen, den Woodlands den verschiedenen Hallenbäder, Stadt- Schnee- und Nachtjoggingrunden gaben mir das Gefühl etwas zu verpassen. Am Nachmittag des Heiligabend dann das erlösende Erlebnis. Ein Triathlon Bekannter, den ich zufällig im HaBa traf, wünschte mir frohe Weihnachten und meinte, dass man bei diesem Wetter auch gleich im Zürichsee schwimmen könnte. Die zündende Idee! Lassen sich ein paar Spinner finden die mit mir das Erlebnis schwimmen im 6°C kalten See teilen werden? Ja war die simple Antwort. Christian Fässler hat sofort zugesagt und den Anlass für die offizielle Präsentation seiner neuen, personalisierten (Ironbarrel) TYR-Schwimmbrille genutzt (siehe Bild unten links). Barbara, Peter & Brigitte Fierz sagten ebenfalls spontan zu. Und nach kurzer Bedenkzeit und der Organisation eines Neopren war auch Maureen dabei.
Hat es Spass gemacht? Ja, sehr sogar. 
War es kalt? Verdammt kalt, mehr als 2 Minuten hat es niemand im Wasser ausgehalten. 
War die Organisation gut? Perfekt, es gab genügend Parkplätze, kein Gedränge am Start und heissen Tee im Ziel. Die Presse war mit einem Kamerateam anwesend! 
Hier gehts zum Video dieser kleinen Weihnachtsgeschichte =>>



Allen lieben Bloglesern schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr! 

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Abschied


Nach vier Wochen in Asien, die letzten zwei in Phuket, war es Zeit zum Abschied nehmen! Abschied nehmen von dieser tollen Insel mit den schönsten Stränden, den freundlichsten Menschen und natürlich von langjährigen aber auch von ein paar neuen Freunden. Die hohen Erwartungen wurden auch dieses Jahr voll erfüllt. Sportlich zeigte Mäni auch beim zweiten Wettkampf, dem Ironman 70.3 Phuket, seine Klasse. Platz zuoberst auf dem Podest!  Gabi, Barbara und Häbi,  finishten als Team. Einen versöhnlichen Abschluss gab es für Andrea, die nach dem DNS beim LPT kurzfristig ein Team zusamenstellte und den Halbmarathon gelaufen ist. Im Team dabei auch Evelyn mit einer starken Velozeit. Gerald, der auf eine Beinprothese angewiesen ist, kämpfte sich tapfer durch Tropenregen und Gluthitze. Für mich gab es, wie schon im Vorjahr, einen zweiten Platz. Freude machte mir meine Schwimmzeit. So schnell war ich noch nie auf den 1.9Km. Und diesmal gab es keine Anzeichen, dass die Strecke zu kurz gewesen wäre. Zufrieden war ich auch mit meiner Velozeit. Nur die Pro-Männer und einige wenige Amateure waren schneller. Da kamen mir meine  Streckenkenntnisse, die Radstrecke ist technisch sehr anspruchsvoll und der teilweise heftige Regen macht die Sache etwas kompliziert, zu gute. Die Laufzeit war etwas enttäuschend. Da gibt es für die kommende Saison viel Arbeit! Mit diesem Rennen heisst es für mich Abschied nehmen von der Altersklasse 50-54. Im neuen Jahr darf oder muss ich bei den 55-59ern starten. Ich gehöre also ab sofort wieder zu den Jungen, mindestens in meiner neuen AK! Abschied genommen hat auch die WTC (World Triathlon Corporation) von Phuket. Der Anlass biete zu wenig Potential war die lapidare und dumme Begründung! Glücklicherweise ist die weitaus sympatischere Challenge Serie eingesprungen und hat gleich beide Wettkämpfe übernommen. Zum Abschied wünsche ich allen Bloglesern eine wunderschöne Weihnachtszeit und happy Training sei es Indoor oder draussen im Schnee. Ich habe definitiv vom strukturierten Training Abschied genommen und freue mich auf Langlauf, Snowboard, Weihnachtsguetzli und ein paar Flaschen guten Rotwein. Photos von Phuket gibt es hier =>  

Donnerstag, 29. November 2012

Laguna Phuket Triathlon

SAWASDEE, bereits sind 4 Tage vergangen seit das Rennen der Legenden, wie es offiziell genannt wird, Vergangenheit ist. Es ist mir etwas schwer gefallen einen Rennbericht zu schreiben. Die Tage sind zu schön um Zeit vor dem Notebook zu verbringen! Sorry. Sport, Strand, Relax, Massage, Singha, gut Essen, Freunde besuchen, immer wieder einmal ein paar Stunden arbeiten (dem Erfinder des WWW ein grosses Dankeschön) und schon ist der Tag vorbei! Am einfachsten wäre es für mich, und das ist die gute News, einfach Copy/Paste von den vergangenen Jahren zu machen. Fast alles war so wie ich es mir erhofft habe. Im Ziel fast nur freudige Gesichter. Kleine Ausnahme war Andrea, die wegen einer Magenverstimmung auf den Start verzichten musste. Evelyn und die SSC-Delegation mit Urs Keller, Gabi Frey und Häbi dürfen Stolz sein eine sehr, sehr anspruchsvolle Strecke erfolgreich gemeistert zu haben. Die Schwimmstrecke ist in zwei Abschnitte aufgeteilt. Nach 1.2Km im Meer und einem 100m Sprint über den Strand folgen 600m in einer Süssenwasserlagune. Ohne Auftrieb des Salzwasser glaubt man das Schwimmen kurzfristig verlernt zu haben. Danach 55 knackige Velokilometer mit drei nahrhaften Anstiegen Richtung Naithon Beach. Die leicht geänderte Streckenführung, quer durch kleine, verwinkelte Wohngebiete, machte auch aus dem flachen Teil eine technisch anspruchsvollen Abschnitt. Danach standen die üblichen 12Km laufen auf dem Menu. Zwischenzeitlich wird es unangenehm heiss und der vom Regen aufgeweichte Golfplatz machte es diesmal extra hart. Aber wie gesagt, am Ende waren fast alle happy. Barbara hat die Velostrecke bravourös gemeistert, sie startet in einem Team von "Locals". Gerald unser Deutscher Freund, er läuft mit einer Beinprotese, hat eine unglaubliche Leistung abgeliefert. Für Mäni und mich gab es einen AK Sieg und als Belohnung einen der beliebten Elefanten!

Das Award Banquet liess, wie immer, keine Wünsche offen. Und da mit Ruedi Wild auch noch ein Schweizer die Gesamtwertung gewann gab es genug Gründe zum feiern! Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Niergends stimmt dieser Spruch mehr als hier in Phuket. Bereits am Sonntag steht der Ironman 70.3 Phuket auf dem Programm. 

Samstag, 24. November 2012

Ferientriathlon

Was will er uns mit diesem Titel vermitteln? Ist er in den Ferien oder macht er Triathlon? Nun wer mich kennt weiss, November ist Phuket Time. Der Laguna Phuket Triathlon ist mein absoluter Lieblingswettkampf. Nirgendwo anders lassen sich Ferien und Wettkampf so schön verbinden. Da sich dies im Sihltal rumgesprochen hat sind wir auch dieses Jahr eine lustige Schweizertruppe die sich hier in Phuket den sportlichen Herausforderungen stellt. Nach 11 Teilnahmen beim "Race of Legends" und 5 Trainingslager fühle ich mich hier ein bisschen zu Hause. Mit einigen "Locals", sowohl Thais wie auch Expats, habe ich Freundschaft geschlossen. Dies öffnet Türen die für Newbies normalerweise verschlossen bleiben. Eine tolle Villa mit 2 fleissigen Haushälterinnen und Köchinnen am Layan Beach, dem vielleicht schönsten Strand in Phuket, ist die perfekt Basis für 2 Traumwochen. Schwimmen im Meer oder im eigenen 25m Pool, Radfahren auf der Ironman oder LPT Strecke und Laufen entlang dem Bang Tao Beach sind unsere Trainingsreviere. Am Sonntag werden Mäni, Gerald, Gabi, Häbi, Urs, Evelyn, Barbara (im Team) und ich am Start zum Laguna Phuket Triathlon stehen. Amade, Dagmar und Tanja werden für uns, aber auch für Ruedi Wild, kräftig die Schweizerfahne schwingen. Andrea ist leider gesundheitlich angeschlagen und wird wohl oder übel auf einen Start verzichten müssen. 

Sonntag, 28. Oktober 2012

Zeitumstellung

Seit über 30 Jahren kennen wir die jährliche Rückstellung der Uhren auf Winterzeit. Die Zurückstellung der Uhren um eine Stunde ist Routine, die einen tuns am Vorabend, die anderen am Morgen, einige Nachtschwärmer korrekt um 3 Uhr und einige vergessen es. Sogar die Kühe zeigen eine grosse Flexibilität, trotz anfänglichen Bedenken der Bauern, liefern sie die Milch trotz Zeitumstellung pünktlich ab. 25 Stunden hat der heutige Sonntag also. Was soll ich mit der Extrastunde tun? Schlafen ist bei Vielen eine beliebte Option, besonders wenn auch noch der erste kräftige Schneefall mögliche Outdooraktivitäten verunmöglicht. Ich wollte das Zeitgeschenk jedoch etwas effizienter nutzen. Die eine Stunde Schwimmtraining, die bereits geplant war, wollte ich nicht auf zwei erhöhen. Für eine Laufrunde im Schnee, die vielleicht ihren Reiz gehabt hätte, hatte ich schlicht und einfach keinen Bock. Nach all den Blogs, Facebook und Twitter Einträgen über Kona & Maui, Ironman & XTERRA, war mir der Gedanke an Winterjacke, lange Tights, Handschuhe und Mütze ein Greuel! 

Dann die funkende Idee! Ich könnte ein Schneekettenmontiertraining auf Zeit absolvieren. Das nennt man in der modernen Trainingslehre "neue Reize setzen"! Das Resultat war überwältigend. In der trockenen Garage, bei bester Beleuchtung und mit warmen Händen waren die Ketten in weniger als einer Minute montiert. Ich bin bereit, der Winter kann kommen! Aber vorher fliegen wir wie jedes Jahr nach Phuket zu meinen Lieblingswettkämpfen, dem Laguna Phuket Triathlon und dem Ironman 70.3 Phuket, bei denen es 100%ig keinen Schnee geben wird und wenn doch, tja dann wäre ich der Topfavorit!      

Dienstag, 2. Oktober 2012

% % % SALE % % % AUSVERKAUF % % %

Ich verkaufe mein Colnago Rennvelo und meine Cervélo Triathlonrakete zu absoluten Ausverkaufspreisen. Beide Velos sind technisch und optisch in perfektem Zustand. Leichte Spuren im Lack zeugen von einem spannenden Leben, sind minim und tun dem Fahrspass keinen Abbruch. Ich selbst bin 1.88 gross und die Velos eignen sich für Athleten von 1.84-1.98. Mehr Fotos, Infos und Details gibt es gerne auf Anfrage;



COLNAGO EPS
Carbonrahmen (60cm), DuraAce Gruppe, Kurbel FSA K-Light Carbon Compact (50/34), Lenker 3t Ergonova Team Carbon, Vorbau 3t Arx Team Carbon, Sattel Selle Italia SLR, Pedalen Look Kéo Titanium, Laufräder Mavic Ksyrium SL, Gewicht komplett 7.2Kg,  Neupreis Fr. 8000.
Jetzt: Fr. 2900


Cervélo P3
Carbonrahmen (58cm), DuraAce Komplettgruppe, Kettenblätter 53/39, Lenker (Cobra Wing) und Triathlonaufsatz (T2+ pro) von Profile Design und natürlich in Carbon, Lenkerschaltung ZIPP (R2C/Return to Center), Vorbau Bontrager XXX Carbon, Sattel Selle Italia SLR, Pedalen Look Kéo, Gewicht komplett 7.6Kg, Neupreis Fr. 9000.
Jetzt: Fr. 2400 ohne Räder / Fr. 2900 mit ZIPP 404 Carbon für Collé (wie auf Foto).

                             

Sonntag, 30. September 2012

Aquatic Center Käpfnach

Naja der Titel ist vielleicht etwas hoch gegriffen, aber irgendwie stimmt er trotzdem. Vom 1. Mai bis zum 30. September ist der 50 Meter Pool, die Bojenrunde im See und die Strecke nach Meilibach und zurück so etwas wie die Schwimmhochburg am Zürichsee. Heute war Schlusstag, Grund genug nochmals ein Schwimmtraining unter freiem Himmel zu machen und einen Blog zu schreiben. Einige Personen haben sich eine spezielle Erwähnung verdient. Da wäre mal der neue Bücherwurm an der Kasse. Immer freundlich, gut gelaunt und sie kannte die Stammgäste bereits nach kürzester Zeit. Ruedi Wild, Olympiateilnehmer und Team Triathlon Weltmeister, trainiert regelmässig im Käpfnach. Philipp Schranz, Mountain Biker der ersten Stunde, der mit seiner Firma Carbonteile für die F1 herstellt. Bettina, die unbestrittene Königin des Beinschlages! Und natürlich all die Sportsfreunde die neben, mit, vor, nach mir trainierten oder auch nur Kuchen und Kaffee Pause machten. Peter & Brigitte, Gilbert, Andrea, Evelyn und natürlich mein Schwimmcoach Christian. 
Einen kleinen Denkanstoss an die Gemeinde Horgen; wie wäre es mit einem Veloparkplatz im abgeschlossenen Bereich hinter der Garderobe? Triathleten wären dankbar für einen sicheren Abstellplatz damit sie Velo- und Schwimmtraining kombinieren könnten. Bestimmt wären alle bereit eine entsprechende "Parkplatzgebühr" zu bezahlen.
Am 1. Mai 2013 wird das Aquatic Center Käpfnach die neue Saison eröffnen. Bis dahin wünsche ich allen viel Spass beim Kacheln zählen im HaBa!  



Sonntag, 16. September 2012

Goodbye Tenby, Aloha Kona 2013 !

Tenby 4 Uhr morgens, wir sitzen beim Frühstück. Ich hasse diese letzten Stunden vor dem Start! Zum Glück ist es draussen trocken und mit 15 Grad mild, wie schon während den vergangenen  3 Tagen. Interessantweise gibt es hier im Tagesverlauf nur kleine Temperaturschwankungen. Es wird kaum mehr als 17 Grad werden. Unser B&B liegt knapp 50m von der Wechselzone, so komfortabel, dass wir erst kurz vor dem Schwimmstart am North Beach eintreffen. 1600 Athleten, davon 600 die ihren ersten IM in Angriff nehmen werden und tausende von Zuschauern tragen zu einer grandiosen Stimmung bei! Die 16 Grad, die uns der Atlantik offeriert, sind zwar frisch aber erträglich. Nachdem die erste Boje umrundet war, rennen am Strand war dieses Jahr nicht mehr möglich, verlief das Schwimmen für mich problemlos. Meine Zeit, 1:01:21, ist persönliche Bestzeit! Dario schwamm weltmeisterliche 48ig und kam mit den besten Pros aus dem Wasser. Er meinte nach dem Rennen, dass die Schwimmstrecke zu kurz war. Beweise wie z.B eine GPS Aufzeichnung oder eine genaue Vermessung auf der Landkarte hatte er keine. Im Zweifelsfalle fūr den Angeklagten, somit bleibt es dabei, 3.8 Km, fertig, Schluss!

Da sich die Wechselzone 1Km vom Schwimmausstieg befand gabs eine zusätzliche Miniwechselzone, wo man ein paar Laufschuhe deponierte um dann mit dem Neo unter dem Arm quer durchs ganze Städtchen zu rennen. Ein riesen Spektakel für Zuschauer und Athleten. Zwischenzeitlich machte sich sogar die Sonne bemerkbar und einen kurzen Augenblick wollte ich meinen Kleiderplan über den Haufen werfen und nur  im Einteiler auf die Velostrecke gehen. Zum Glück tat ich es nicht und nahm mir die Zeit mein neues Regentrikot und die dazu passenden Ärmlinge von Castelli anzuziehen. "Plan your race, race your plan" lautete die Strategie. Strecke und Wetter waren genau so wie in Yves Rennbericht vom Vorjahr. Rauher Asphalt, Wind, enge Strässchen, ein dauerndes auf und ab in Rosamunde Pilcher ähnlicher Landschaft und dazu gegen Ende noch ein fieser Nieselregen. Dank Castelli Gabba blieb ich immer trocken und war nach 5:40 zurück in der 2. Wechselzone. Die Radstrecke hatte 2500 Hm, GPS vermessen, und damit geht die Zeit in Ordnung. Dario war nochmals ein Minute schneller und hatte satte 17 Minuten Vorsprung und schien in seiner AK auf  einem sicheren Podestplatz zu sein. Die Laufstrecke, die 4x zu absolvieren war, hatte 2 unterschiedliche Teile. Erst ein langer Aufstieg aus der Ortschaft raus zu einem Wendepunkt auf einer Hauptstrasse. Zurück in Tenby wurde keine Gasse ausgelassen um uns kreuz und quer durch die Altstadt zu hetzen. Dieser Teil machte Spass und die vielen Zuschauer sorgten für Ablenkung und Unterhaltung. Den Kilometer den wir nach dem Schwimmen liefen wurde uns grosszügig angerechnet. Die Laufstrecke war nur 40Km lang, dafür mit einigen Höhenmeter. Am Schluss schaute für mich ein Zweiter und für Dario, er verlor wenige hundert Meter vor der Finishline noch seinen Podestplatz, ein vierter  Platz heraus. 

Fazit: ein etwas spezieller Ironman, der das Zeug zum Kultevent hat. Nach Hause bringen wir die Erinnerung an viele herzliche Locals, ein Rennen, dass wir nicht so schnell vergessen werden, die Erkentniss, dass man mit der richtigen Vorbereitung und Einstellung auch einen IM bei schwierigen Wetterbedingungen bestreiten kann und last but not least 2 Kona 2013 Slots! Allen, die uns via SMS, Mail oder FB Einträgen unterstützten ein riesiges Dankeschön !!!

P.S. vielleicht war die Schwimmstrecke doch ein ganz kleines bisschen zu kurz :-)

Samstag, 15. September 2012

Peter Walker Superstar!

Hello aus Tenby, einem pittoresken Touristendörfchen im Süden von Wales. Hier findet einer der wohl aussergewöhnlichsten Ironman statt! Aber dazu mehr nach dem Rennen, das morgen Sonntag um 7 Uhr (8 Uhr CH Zeit) mit einem 3.8 Km Schwimmen im 16 Grad frischen Atlantik starten wird. Der Flug nach Ldn Heathrow und die anschliessend 3 1/2 stündige Autofahrt waren problemlos. Andrea, unsere Gastgeberin in einem kleinen B&B, empfing uns mit offenem Herzen!! Soweit also alles im grünen Bereich. Das sollte sich schlagartig ändern als ich bei meinem Velo ein stark verbogenes Schaltauge bemerkte! Kaum reparierbar und mit den Schaltaugen ist es wie mit den Handyladegeräten für jedes Modell gibt es ein Anderes und somit war passender Ersatz zu finden  eher Unwahrscheinlich. Zum Glück gibt es Peter Walker vom Pembrokeshire Bike Shop. This is really bad, you are unlucky but I'll fix it for you! Gesagt getan. Mit einem kleinen Gasbrenner erhitzte er das Schaltauge, dazu liess er Seife auf dem Schaltauge schmelzen, sonst bricht es erklärte er mir. Danach wurde das Ding gerade gebogen, ans Velo montiert und die Di2 wieder perfekt eingestellt. Alles funktioniert bestens und für mich ist er ab sofort Sir Peter Walker Superstar.
Bikes sind eingechecked, Säcke aufgehängt und Neo und die anderen Sachen für den Start liegen bereit. Es bleibt noch etwas Zeit für diesen Blogeintrag, ein Teller walisische Pasta, ein paar Stunden Schlaf und dann starten Dario und ich zum Bravehaert Ironman!

Mittwoch, 12. September 2012

Ironman Wales

Das Dritte und letzte meiner XTERRA Rennen fand in Prangins, einer kleinen, idyllischen Ortschaft am Genfersee statt. In den 80er Jahren wohnten wir hier, Barbara und ich freuten uns alte Bekannte zu treffen. Schönes Wetter, lockere Stimmung wie immer bei den Offroad-Triathleten und eine abwechslungsreiche aber eher einfache Strecke waren perfekte Rahmenbedingungen für einen letzten Test auf dem Weg nach Wales. Meine Form stimmt und ein Zweiter Platz war ein versöhnlicher Abschluss einer eher durchzogenen XTERRA Saison. 





Der Countdown für das Abenteuer Ironman Wales hat begonnen. Neben der nötigen Fitness kommt, wie bei jedem Rennen, der richtigen Materialwahl eine entscheidende Bedeutung zu. Nun, für Wales heisst das nicht unbedingt super leichte Laufräder, ein aerodynamisches Scheibenrad, ein Windkanal getesteter Aerohelm oder die leichtesten Laufschuhe von Newton. Die Frage die es zu beantworten gilt ist; wie schütze ich mich vor Regen und kalten Temperaturen? Britischem Wetter eben! Castelli hat für die Profiradfahrer, speziell für die nasskalten Frühjahrsklassiker in den Ardennen, ein wasserresistentes Trikot, Ärm- und Beinlinge entwickelt. Das musste ich haben! Nicht ganz einfach, Trikot ist seit langem komplett ausverkauft und nicht mehr lieferbar. Dank Internet und Onlineshops hab ich dann doch noch eins gefunden und eine erste Trainingsausfahrt bei 13°C und Nieselregen gemacht. Fazit: absolut perfekt. Tenby, bring it on, I'm ready!                   

Sonntag, 2. September 2012

Belästigung durch einen Stalker!

Wochenlang wurde ich von einem Stalker terrorisiert. Willentliche und wiederholt verfolgte und belästigte er mich und drohte mir physisch und psychisch. Er forderte mich unmissverständlich auf mich für den Ironman Wales anzumelden. Der Ironman Wales wurde letztes Jahr erstmals ausgetragen und hat sich gleich das Prädikat als einer der brutalsten Ironmanwettkämpfe erlangt. Eiskaltes Schwimmen im Atlantik bei 3 Meter hohem Wellengang, 2500 Höhenmeter auf einer windanfälligen, kurvigen und engen Radstrecke und eine Laufstrecke mit vielen giftigen Anstiegen. Dazu natürlich das typisch, nasskalte, walisische Wetter. Nein, kein Wettkampf den man sich "just for fun" aussucht. Aber eben, der Stalker belästigte mich so lange bis ich weich geklopft war und mich letzte Woche zur Teilnahme entschied. Als Motivation, und auch etwas aus Frust für die verpasste XTERRA Maui Quali, hab ich mir spontan eine neues (Cer)Velo gekauft. Das S5 Team mit Ultegra Di2 ist eine perfekte Rennmaschine für technisch anspruchsvolle Radstrecken. Am 8. September werde ich den letzten Lauf zur europäischen XTERRA Serie, in Prangins am Genfersee, als Trainingswettkampf bestreiten. Am 16. September werde ich dann am Strand von Tenby stehen und mich zusammen mit Dario Zarro in die eisigen Fluten des Atlantik stürzen. Dieses Video gibt einen Eindruck was uns erwartet  >>>

Mittwoch, 11. Juli 2012

XTERRA France


Ironman Germany, Challenge Roth, Formel 1, Motorrad GP, Le Tour de France und natürlich Roger Federer im Wimbledon-Final! Da hätte man am Besten einen gemütlichen Fernsehsonntag geplant. Allerdings war mein Einsatz bei der Randsportart XTERRA gefragt. Das zweite Rennen der Europaserie fand in Xonrupt in den Vogesen statt. Nach der leichten Enttäuschung in Sardinien, war dies meine nächste Chance mir die Quali für die WM auf Maui zu sichern. Nichts wollte ich dem Zufall überlassen und bestritt daher am Sonntag vor einer Woche noch einen MTB-Marathon als Training. Leider mit wenig Erfolg. Ein schleichender Plattfuss begleitete mich ab der zweiten Streckenhälfte und zwang mich zu mehreren  Flickversuchen. Aber dazu sind ja Testwettkämpfe da. Neuer Reifen drauf, etwas grösszügiger mit Milch abdichten und mein TREK Superfly war wieder absolut perfekt. Auch bei der Streckenbesichtigung gabs keine Kompromisse. Gabi Frey, ebenfalls mit Ambitionen für Maui, und Peter Fierz, der die Quali bereits in der Tasche hat, begleiteten mich am Freitagnachmittag an den malerischen Lac de Longemer. Die Bikestrecke war trotz den starken Regenfällen während der Vorwoche in ziemlich gutem Zustand. Die Trainings am Freitag und Samstag haben Spass gemacht und unsere kleine XTERRA Gemeinschaft freute sich auf den Wettkampf. Am Sonntagmorgen verwandelte ein kräftiges Gewitter die Bike- und Laufstrecke in eine Schlammlandschaft.


Die Bedingungen waren aber für alle gleich, eine Binsenwahrheit zwar, aber sie hilft immer wieder die Motivation hoch zu halten. Die Kunst war auf der rutschigen Bikestrecke schnell zu sein aber trotzdem das Risiko immer unter Kontrolle zu halten. Höhepunkt für mich war eine der schnellsten Wechselzeiten vom Bike auf die Laufstrecke. Bringt zwar nicht viel Zeit ist aber gut für den Kopf. Am Ende stand eine gute Leistung und ein dritter Platz zu buche. Normalerweise Grund zur Freude. Diesmal allerdings leichte Enttäuschung, verfehlte ich doch die direkte Mauiquali um 5 Minuten und muss nun auf den Roll-Down, der bei XTERRA per e-Mail stattfindet, hoffen. Peter wurde wieder Zweiter und Gabi musste sich, wegen eines gebrochenen Umwerfers, ein DNF notieren lassen. Thomas Baumgartner, guter Neunter in der AK 50-54, reiste erst am Sonntagmorgen an. Er kreuzte kurz vor dem Start auf, holte seine Startunterlagen, machte sich bereit und startete ins Rennen ohne viel Infos über Strecke, Konkurrenten und Wetter. Ziemlich cool!! 






Montag, 18. Juni 2012

Toggenburg

  
Unsere jährliche Fernfahrt von Langnau nach Bellinzona fiel dem Felssturz von Gurtnellen zum Opfer! Zwar wäre die Fahrt über den San Bernardino wie gewohnt machbar gewesen. Die Rückfahrt mit der SBB hätte jedoch lange Wartezeiten, mehrmaliges Umsteigen und Probleme bei der Mitnahme der Velos im Postauto ergeben. Eine Alternative war schnell gefunden. Via Kerenzerberg nach Sargans und Grabs und von da auf einer kleinen, verkehrsfreien Nebenstrasse hinauf nach Wildhaus. Zwar kein Alpenübergang aber immerhin 700 Höhenmeter auf 12Km und dazu tolle Fernsicht. Danach das Toggenburg hinunter und über die alte Rickenpassstrasse, via Tuggen, zurück zum Zürichsee.   

Die Daten für die Zahlenfetischisten;
213Km / 7h / geschätzte 1800 Hm



Die Protagonisten von links nach rechts:
Christian #2:  "new kid on the block" erstmals dabei
Peider:  der Mann fürs Flache,  wenn er vorne fährt heisst es während 5 Minuten in den Lenker beissen!
Fabrizio: der Kletterer, kein Gramm Übergewicht, weder am Velo noch am Körper.
Dario: einer der Kategorie "first out of water", Jammerer aber immer Sack stark wenn`s drauf ankommt
Markus: immer motiviert, immer dabei und wenn Peider mal keinen Druck macht fährt er Vollgas vorne
Christian #1: noch einer der Fraktion "first out of water" und seit diesem Jahr kann er auch Velo fahren
Tiziano: italienische Eleganz, da stimmt alles, Farbe des Velo, der Reifen (Pink!), des Tattoo und des Trikots



Montag, 4. Juni 2012

Dem Gruppenzwang erlegen!

Die Ankündigung, dass der diesjährige IM 70.3 Rapperswil zum letzten Mal ausgetragen wird, hat ganz Triathlon Zürich zu einer Teilnahme bewogen. Es gab kaum jemand in meinem Bekanntenkreis der nicht nochmals dabei sein wollte. Luca Pasquali und Aldo Nobili waren, wie jedes Jahr, aus Bologna angereist. Luca hat in der Lotterie einen Startplatz in Kona gewonnen und lebt zur Zeit im Triathlonhimmel! Es gibt kaum jemand der Ironman mehr lebt als er. A dream come true im wahrsten Sinn des Wortes!

Da ich mich fit fühlte und mein Cervélo P3 auch wieder einmal bewegt werden wollte hab ich mich am Samstagnachmittag spontan nachgemeldet. Fehlentscheid dachte ich am Sonntagmorgen als es wie aus Kübeln goss. Wie wir wissen hatte Petrus ein Einsehen und das Rennen fand bei trockenem Wetter statt. Meine Leistung und meine Zeit waren gut aber nicht gut genug für einen Podestplatz. The new Kids on the block oder besser gesagt die Neuen, Jungen in meiner AK haben die Messlatte markant höher gelegt. Somit muss ich mich an kleineren Erfolgen freuen. Zum Beispiel an den schnellsten Zeiten in T1 und T2. ;-) Resultate =>

Vielen, vielen Dank für die viele Unterstützung an der Strecke; B&B, Ursula S, Thomas & Sonja, Evelyn, Tania, Finn, Hansruedi & Ingrid (meine neue FB-Freundin), Maureen, Erika, Belinda & Markus... ...und an alle die ich nicht erkannt oder vergessen habe.

Nach zwei Rennen innerhalb von 8 Tagen steht diese Woche Erholung und lockere Trainings auf dem Programm. Stretching gehört definitiv dazu. Vielleicht sollte ich mal diese Übung bei meinem nächsten Besuch im Käpfnach versuchen.



Terminänderungen:
Meine Teilnahme am IM New York hab ich abgesagt und das MTB Etappenrennen, Tour Grischa, wurde vom Veranstalter aus Budgetgründen gestrichen.