Montag, 18. Juni 2012

Toggenburg

  
Unsere jährliche Fernfahrt von Langnau nach Bellinzona fiel dem Felssturz von Gurtnellen zum Opfer! Zwar wäre die Fahrt über den San Bernardino wie gewohnt machbar gewesen. Die Rückfahrt mit der SBB hätte jedoch lange Wartezeiten, mehrmaliges Umsteigen und Probleme bei der Mitnahme der Velos im Postauto ergeben. Eine Alternative war schnell gefunden. Via Kerenzerberg nach Sargans und Grabs und von da auf einer kleinen, verkehrsfreien Nebenstrasse hinauf nach Wildhaus. Zwar kein Alpenübergang aber immerhin 700 Höhenmeter auf 12Km und dazu tolle Fernsicht. Danach das Toggenburg hinunter und über die alte Rickenpassstrasse, via Tuggen, zurück zum Zürichsee.   

Die Daten für die Zahlenfetischisten;
213Km / 7h / geschätzte 1800 Hm



Die Protagonisten von links nach rechts:
Christian #2:  "new kid on the block" erstmals dabei
Peider:  der Mann fürs Flache,  wenn er vorne fährt heisst es während 5 Minuten in den Lenker beissen!
Fabrizio: der Kletterer, kein Gramm Übergewicht, weder am Velo noch am Körper.
Dario: einer der Kategorie "first out of water", Jammerer aber immer Sack stark wenn`s drauf ankommt
Markus: immer motiviert, immer dabei und wenn Peider mal keinen Druck macht fährt er Vollgas vorne
Christian #1: noch einer der Fraktion "first out of water" und seit diesem Jahr kann er auch Velo fahren
Tiziano: italienische Eleganz, da stimmt alles, Farbe des Velo, der Reifen (Pink!), des Tattoo und des Trikots



Montag, 4. Juni 2012

Dem Gruppenzwang erlegen!

Die Ankündigung, dass der diesjährige IM 70.3 Rapperswil zum letzten Mal ausgetragen wird, hat ganz Triathlon Zürich zu einer Teilnahme bewogen. Es gab kaum jemand in meinem Bekanntenkreis der nicht nochmals dabei sein wollte. Luca Pasquali und Aldo Nobili waren, wie jedes Jahr, aus Bologna angereist. Luca hat in der Lotterie einen Startplatz in Kona gewonnen und lebt zur Zeit im Triathlonhimmel! Es gibt kaum jemand der Ironman mehr lebt als er. A dream come true im wahrsten Sinn des Wortes!

Da ich mich fit fühlte und mein Cervélo P3 auch wieder einmal bewegt werden wollte hab ich mich am Samstagnachmittag spontan nachgemeldet. Fehlentscheid dachte ich am Sonntagmorgen als es wie aus Kübeln goss. Wie wir wissen hatte Petrus ein Einsehen und das Rennen fand bei trockenem Wetter statt. Meine Leistung und meine Zeit waren gut aber nicht gut genug für einen Podestplatz. The new Kids on the block oder besser gesagt die Neuen, Jungen in meiner AK haben die Messlatte markant höher gelegt. Somit muss ich mich an kleineren Erfolgen freuen. Zum Beispiel an den schnellsten Zeiten in T1 und T2. ;-) Resultate =>

Vielen, vielen Dank für die viele Unterstützung an der Strecke; B&B, Ursula S, Thomas & Sonja, Evelyn, Tania, Finn, Hansruedi & Ingrid (meine neue FB-Freundin), Maureen, Erika, Belinda & Markus... ...und an alle die ich nicht erkannt oder vergessen habe.

Nach zwei Rennen innerhalb von 8 Tagen steht diese Woche Erholung und lockere Trainings auf dem Programm. Stretching gehört definitiv dazu. Vielleicht sollte ich mal diese Übung bei meinem nächsten Besuch im Käpfnach versuchen.



Terminänderungen:
Meine Teilnahme am IM New York hab ich abgesagt und das MTB Etappenrennen, Tour Grischa, wurde vom Veranstalter aus Budgetgründen gestrichen. 


Montag, 28. Mai 2012

XTERRA Sardinien

Nach 6 Monaten Wettkampfpause, alle Verletzungen sind vollständig verheilt, stand für mich der Saisonstart auf dem Programm. XTERRA Sardinien ist nicht nur ein Rennen in traumhafter Umgebung, sondern der perfekte Kurzurlaub über Pfingsten. Mit Peter & Brigitte Fierz gings via Genua mit der Nachtfähre nach Olbia. Blauer Himmel, Sonnenschein und sommerliche Temperaturen empfingen uns. Der Nationalpark von Biderosa bildet eine traumhafte Kulisse für den ersten Lauf der XTERRA European Tour. Trotz einer soliden Leistung und einer ansprechenden Gesamtzeit reichte es für mich nur für Platz vier. Peter hat's besser gemacht und wurde in seiner neuen AK (55-59) Zweiter, mit guten Chancen für einen Maui-Slot. Die Slotverteilung und der Rolldown bei den XTERRA Rennen erfolgt via e-Mail! Peter muss also (noch) nicht mit dem Training für die Hang Loose Begrüssung beginnen und auch Brigitte kann den Kauf eines Hula Hoop Reifen noch etwas aufschieben. Barbara & Brigitte waren treue Fans und pausenlos auf allen Abschnitten der Wettkampfstrecke present. Für mich bleibt die Erkenntnis, dass ich mich im Schwimmen messbar (!) verbessert habe, dass das Laufen trotz langer Verletzungspause immer noch OK ist, dass ich jedoch meine Lockerheit auf dem Velo, vorallem auf dem MTB, wieder finden muss um konkurrenzfähig zu sein. Euch allen vielen Dank für die vielen Mails, SMS und Facebook Eintrage und natürlich fürs Blog lesen. Hier geht’s zu den Bildern =>

Samstag, 19. Mai 2012

Das Beste Trainingsgerät


Als ambitionierter Triathlet bin auch ich immer offen für alle möglichen Trainingsgeräte. Allerdings bin ich kritisch und mache nicht jeden Modetrend mit. Ein Trainingsgerät hat jedoch fast unbezahlbaren Wert und erlaubt mir, und vor allem Barbara ;-),Cooles Smiley an den Sommerwochenenden eine Stunde mehr zu trainieren. Unser Roboter Rasenmäher! Obwohl er ein richtiger Beamter ist, er arbeitet nämlich gemütlich (auch wenn er in britischem racing green daher kommt) und startet seinen Feierabend pünktlich um 16 Uhr, sind wir äusserst zufrieden mit ihm!

Same, same but different. Aufmerksamen Lesern ist diese Redewendung schon einmal aufgefallen! Es handelt sich hier um einen Ausdruck aus dem Thinglish, der Sprache bei denen die Thais ihre eigene Sprache mit englischen Wörtern kombinieren. Zwar treffen sie immer mitten in unser Humorzentrum sind aber nicht immer verständlich. Heute war also "same, same but different" angesagt. Übersetzt heisst das, dass Evelyn, Barbara, Christian (Mr. First out of Water) und ich eine Veloausfahrt machten. Der kleine Unterschied: die Damen mit Mountain Bike im Sihlwald und wir bretterten auf unseren hightech Zeitfahrräder rund um die Rigi.



  

Sonntag, 22. April 2012

4 kleine Geschichten

Die erste Geschichte ist fast schon ein kleines Märchen. Auf meinem Flug nach Bangkok, ich war eine Woche beruflich in Hong Kong, blieben die 24 Business Class Plätze von Reihe 1-4 frei. Ansonsten war der Flieger bis auf den letzten Platz voll. Kurz vor dem "push back" nahmen Pilot und Copilot, sauber mit Jacke und Mütze gekleidet, an der Türe Aufstellung. Das Kabinenpersonal stellte sich in eine Reihe und es war klar, dass ein VIP erwartet wurde. Die Thais im Flieger flippten fast aus als Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn mit einer ganzen Delegation von Sicherheitsleuten und Gouvernanten zustieg. Die Prinzessin, wie auch ihr Vater seine Majestät König Bhumibol, sind bei den Thais äusserst beliebt. Die Stewardessen bedienten die Prinzessin auf den Knien!

Die zweite Geschichte ist deutlich währschafter aber nicht minder witzig. Einmal in Bangkok angekommen verabredete ich mich mit einem Bekannten. Er ist Thai, wohnt in Bangkok und bestand darauf mich zum Nachtessen einzuladen und mir sein Lieblingsrestaurant zu zeigen. Wir fuhren mehr als eine Stunde Richtung Stadtrand und ich fragte ihn was für ein spezielles Lokal es sei, dass sich der weite Weg lohnt. Da sein Englisch nicht sehr gut war gelang es mir nicht die Art des Lokales herauszufinden. Ich stellte mir ein ultra chices Thairestaurant vor und war beruhigt, da ich vernünftig gekleidet war. Nicht schlecht staunte ich als wir in eine Park ähnliche Anlage abbogen und vor einem echt bayrischen Biergarten standen. Blau-weisse Flagge des Freistaat Bayern, neben der rot-weiss-blauen Landesflagge von Thailand. Das Restaurant war bis auf den letzten Platz gefüllt und wer denkt es hätte viele Deutsche gehabt irrt. Ich war der einzige Ausländer und wurde bestaunt da vermutlich viele dachten, endlich mal ein Bayer im Lokal. Die Karte war in Thai-Deutsch und mein Bekannter bestellte, ohne die Karte zu studieren, einen Schwinshaxen! Es gab die verschiedensten bayrischen Biere, frisch gezapft natürlich. Wir entschieden uns für das Hefe-WEISSEN (!). Die Kellnerinnen waren alle in authentische Dirndls gekleidet. Hier die Antwort auf die Frage die euch jetzt auf der Zunge brennt; Nein, die Thaigirls hatten kaum etwas im Ausschnitt, da sind ihnen die bayrischen Kolleginnen um Längen überlegen!

Die dritte Geschichte dauert schon fast 20 Jahre und ist ein kleiner Werbespot für Thai Airways. Wir fliegen fast immer Thai nach Asien, beruflich, sportlich und ferienhalber. Immer waren wir zufrieden, pünktlich, ohne je einen Gepäckverlust und immer wurde auch unser Übergewicht (wir sprechen hier vom Gepäck damit das klar ist) ohne Penality akzeptiert. OK, die Übergewichtsgeschichten waren nicht immer ganz einfach zu lösen und brauchten auch öfter mal etwas Überredungskunst. Bei meinem letzten Flug mit Thai gab es dann eine spezielle Überraschung für mich. Upgrade in die First Class!

Die vierte Geschichte ist Erinnerung für diejenigen die bereits einmal in Phuket im Trainingslager waren. Es ist hier fast alles perfekt. Thanyapura offeriert ein traumhaftes Aquatic Center, die Strassen sind toll, die Strände sowieso, Essen vom Feinsten auch für Vegies wie mich, und wenn man sich etwas auskennt gibt es auch abwechslungsreiche Laufstrecken. Einzig mit der Hitze muss man sich arrangieren. Neben früh  aufstehen sollte man vor allem auf den Veloausfahrten regelmässig trinken. Der Nachschub ist kein Problem da es überall einen 7Eleven hat, der auch noch angenehm gekühlt ist und kurzfristig Erholung offeriert. Die Corporate Identity dieser Miniläden ist unschlagbar, sehen alle gleich aus, haben das selbe Sortiment und alles findet sich am gleichen Ort. Auch akustisch immer das Selbe. Check-it out! 7ELEVEN

Donnerstag, 12. April 2012

Erdbeben, Tsunami und viele Kilometer

                                                                                   

Bereits sind wir in der Zweiten Trainingswoche (für Christian die Siebte!) und somit war es Zeit für einen kleinen Formtest. Die Fahrt von Phuket nach Krabi war reizvoll, herausfordernd und gerade das Richtige um etwas die Limiten auszuloten. Begleitet wurden wir von Triathlonprofi Katja Rabe. Frühmorgens überquerten wir die Sarasin Bridge und fuhren in zügigem Tempo zur Bäckerei der Waisenkinder in Thai Muang. Der Umweg von über 30Km lohnte sich! Die 10-15jährigen Kids sind uns einfach ans Herz gewachsen. Guter Kaffee, Cookies, Muffins oder Banana Cake sind weitere Gründe für den Mehrschweiss. Wir hatten weder eine Karte noch einen Plan, fanden aber via einer wunderschönen Passstrasse, die Hauptstrasse von Phang Nga nach Krabi. Die Hitze ist ab 8 Uhr ein treuer Begleiter an den man sich gewöhnen muss. An der Ao Nang Beach checkten wir in ein kleines Thai Guesthouse ein. Die Pizzeria um die Ecke lieferte die nötigen Kohlenhydrate und gleich auch literweise Soda Manao! Am folgenden Tag gings dann direttissima zurück nach Phuket. Immerhin 172Km (34 weniger als am Vortag) aber dafür mit einem sehr sportlichen Tempo. Da wir regelmässig die Führungsarbeit wechselten und alle sehr stark fuhren waren wir am frühen Nachmittag bereits zurück. Die letzten 30Km, Peter startete zu einer Höllenfahrt, werden in die Geschichte eingehen. Kaum zu Hause wurden wir von einem heftigen Erdbeben überrascht, gefolgt von einem Tsunamialarm. Die Alarmauslösung per Zurufe, Thaistyle, funktionierte perfekt. Mit unseren Scootern flüchteten wir auf die auf einem Hügel gelegene 360° Bar. Das Ganze war etwas surreal. Da warteten dutzende von Leuten mit Cocktailgläsern, Cameras und Apérohäppchen bewaffnet auf den Tsunami. Passiert ist glücklicherweise nichts. Chokdee gehabt könnte man sagen. 







Samstag, 7. April 2012

Phuket Trainingslager









Seit gut einer Woche bin ich, mit Christian Fässler und Peter Fierz, in Phuket und trainiere bei traumhaften Bedingungen für die kommende Triathlonsaison. Als ich im Jahr 2000 zum ersten Mal am Laguna Phuket Triathlon teilnahm, hätte ich nicht gedacht, dass ich diese Insel in Südthailand einmal allen anderen  Destinationen für Trainingslager vorziehen werde. Das schöne, heisse Wetter alleine ist noch kein Grund. Auch nicht die tollen Strassen und das gute Essen. Eher schon die vielen netten Leute denen man täglich begegnet. 

Zum Beispiel die Waisenkinder die 6Km nördlich von Thai Muang eine kleine Bäckerei führen und bei denen wir jeweils den besten Bananenkuchen erhalten. Witzig sind auch die vielen, originellen Verkehrsmittel mit denen die Thais unterwegs sind. Wer konnte schon Mal hinter einer lebendigen Riesensau Windschatten fahren? Im 50m Pool des Thanyapura haben wir berühmte Gesellschaft erhalten. Bahn 1-3 die Hong Kong Sting Ray, Bahn 6-8 die Nationalmannschaft von Hong Kong. Dazwischen Christian und ich. Das Kräfteverhältnis ist ziemlich eindeutig abgesteckt! Sieht man auch schon bei den Getränkebehältern! Wegen meiner Wadenverhärtung halte ich mich beim Lauftraining etwas zurück. Es geht zwar immer besser aber vorläufig müssen ein paar kurze Läufe in gemässigtem Tempo reichen. Khun Leo vom Carnation sorgt regelmässig für eine wohltuende Massage.   

OK, alle Zahlenjunkies wollen natürlich wissen was ich tatsächlich trainiert  habe. Hier die Facts für die erste Woche: 

Schwimmen: 14Km
Velo: 862 Km
Laufen: 35Km
Platten: 1
Massage: 3
Singhas: 7-12 







Samstag, 31. März 2012

ขอบคุณครับ

ขอบคุณครับ 
heisst kop khun krap, ist thailändisch und bedeutet Danke! Schon fast aus Tradition starten Christian Fässler, Peter Fierz und ich unsere Triathlonsaison mit einem Trainingslager in Phuket. Obwohl Peter & ich erst gestern im Lande des Lächelns angekommen sind sollten wir uns bereits bei einigen Leuten bedanken! 
Mein Velo war bereits in Phuket und somit konnte ich mit sehr wenig Gepäck fliegen, oder "light" wie man sagt. Da aber alle Freunde davon wussten bekam ich laufend Transportaufträge. Nespressokapseln, Triathlon Magazine, Paprika Chips, Powergels, Sponserbüchsen und vieles mehr. Mein Gepäckübergewicht schätzte ich auf 15Kg. DANKE liebe Check-in Dame am Flughafen, dass Sie mit mir ein nettes Gespräch führten und dabei das wiegen vergassen! Dann ein DANKE dem kleinen Engel von ThaiAirways der uns fragte ob wir freundlicherweise die Verantwortung beim Notausgang übernehmen würden. Belohnt wurden wir mit Sitzen mit Beinfreiheit wie in der First Class! 10 + 1 1/2 Flugstunden vergingen wie im Fluge (tönt irgendwie formell super korrekt!). Nach der Landung gings direkt zu unserer Wohnung, Chom Tawan 5A. Alles war tip-top und der Kühlschrank bereits gefüllt. Bio-Yogurths, Coke, Konfi, Milch, Bier, Brot, Wasser alles vorhanden. DANKE Gay! Danach, nach einer kurzen Veloausfahrt, gings mit Gay (ja genau die Dame von der Thai Skinationalmannschaft) Tony, Amy & Josh zum Dinner an den Strand. Toller erster Abend. DANKE liebe Freunde! Heute morgen starteten wir dann zum ersten Training. Nach ein paar Längen schwimmen im Thanyapura 50m Pool, sowohl Peter wie auch ich schwammen neue PB auf der Langbahn (DANKE Sheila), gings dann auf eine gemütliche Velorunde. Gemütlich war aber vorbei als wir von Triathlonlegende Jürgen Zäck und dem Thanyapura Triathlon Team überholt wurden. In den Lenker beissen und den Winterschlaf definitiv hinter sich lassen hiess es ab sofort. Ray, der schnellste Thai Triathlet, hatte dann den Spruch des Tages parat: "hi Sandro, great to see you, why are you so white?". DANKE Ray für die nett gewählten Willkommensworte. Zu allerletzt noch einen speziellen DANK an Peter der mich anlässlich seines Hochzeitstag zum Nachtessen zu Zweit einlud (das Bild ist vom Apéro in der Reggae Bar). Ich nahm also den Platz von Brigitte ein und zusammen feierten wir, in sehr romantischer Atmosphäre im Farang, dieses jährlich wiederkehrende Ereignis. Das wärs fürs erste. DANKE fürs Blog lesen! 

Montag, 19. März 2012

SHEILA TAORMINA Swim Clinic

Im vergangenen November, in Hong Kong, drückte mir eine Schwimmtrainierin das Buch "Call the Suit" von Sheila Taormina in die Hand und meinte; lies es, benutz es und du wirst schneller schwimmen! Naja, dachte ich. Da ich 10 Tage Urlaub hatte startete ich mit lesen. Ich verschlang es wie einen packenden Roman. Es war spannend, witzig, informativ und natürlich auch lehrreich. Dieses Buch wollte ich ein paar Freunden zu Weihnachten schenken. Also hab ich fünf Exemplare via Sheila's Webseite bestellt. Wenige Stunden danach erhielt ich eine e-Mail. Hi Sandro, I hope you enjoy the book.  If you are interested in organizing a swim clinic in your country, please feel free to email me anytime. Wow, ich war mächtig beeindruckt, von einer 4-fachen Olympiateilnehmerin, olympischen Goldmedaillengewinnerin (Atlanta 1996, 4x200m Staffel), Sydney & Athen (Triathlon) , Peking (moderner Fünfkampf) und Weltmeisterin (Triathlon 2004) eine solche Offerte zu erhalten. Marco Pilloud offerierte mir spontan Gastrecht bei einem seiner Schwimmweekends im Sportzentrum Kerenzerberg. Danke Marco! Neun TeilnehmerInnen waren dabei und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Hier die Kurzversion: Weltklasse Informationen im Schulzimmer und im Pool, viel Spass, gute Kameradschaft, keine Minute Langeweile und.nur glückliche Gesichter am Ende der Swim Clinic. Schliesslich schwammen alle mindestens 5 Sekunden schneller auf 100m als jemals zuvor! Some Take aways: hig elbow catch, do always a nice streemline it's free, feel the water by making some "tornados" and get into a nice rythme "boom, boom", serape ! Ich hoffe es gibt eine Fortsetzung im Herbst oder Winter. Danke an alle Teilnehmer and big thanks to Sheila! Check out the Photos




Dienstag, 13. März 2012

Thai Olympic Ski Team



Authcarawan Pratumwan am Start des olympischen Damenslalom 2014 in Sotschi? Ganz ernsthaft ist diese Frage natürlich nicht. Aber Ski fahren kann Gay ganz ordentlich. Sollte es für einen der Skiwettbewerbe nicht ganz reichen könnte sie es ja noch in der Disziplin schlitteln versuchen. Auch hier haben wir ein bemerkenswertes Talent notiert. 

Gay & Tony's Besuch in Parpan hat riesig Spass gemacht. Bei schönstem, frühlingshaftem Wetter und Temperaturen, die sogar von Gay als angenehm empfunden wurden, verflogen die Tage viel zu schnell. 


Neben Ski fahren haben wir auch alle anderen wichtigen Wünsche (speziell von Tony) abgearbeitet. Es war toll, aber Fondue, Raclette und anderen Käse brauchen Barbara und ich für die nächsten 6 Monate nicht mehr !!! 



Sonntag, 26. Februar 2012

Frühlingserwachen



Fuerteventura, Gran Canaria, Zypern, Südafrika, von überall wurden in den vergangenen Wochen Bilder und Kommentare auf Facebook, Blogs und Homepages gepostet. Trainigslager an der Wärme, kurze Hose, kurzes Shirt und viele Velokilometer machten mir schon fast ein bisschen Angst. Denn meine Aktivitäten waren Skifahren und Langlauf. Dann erlöste mich Bucheli & Co. mit einer, für Februar, bemerkenswerten Wettervorhersage. Ticino, 22°C, blauer Himmel und Sonnenschein! Rennvelo fit machen, Peter Fierz motivieren (war ein Kinderspiel) und ab gings über den Gotthard. Das Wetter übertraf alle Erwartung und die Erkenntnis kam schon nach wenigen Kilometern. Velofahren macht auch im neuen Jahr wieder Spass. OK, die Form ist noch kein Thema, an der muss noch kräftig gearbeitet werden, aber das ist ja nicht anders als jedes Jahr. Der Frühling kann kommen, aber die Skier stellen wir noch nicht in den Keller.



Route: Mezzovico-Agno-Morcote-Vacallo-Cernobbio-Menaggio-Porlezza (Kaffe & Panino stop)-Lugano-Comano-Mezzovico (117 Km)






Montag, 6. Februar 2012

Swim, Bike, Akupunktur

Langsam kommt das Training für die neue Saison in Schwung. Dank perfekten Wintersportverhältnissen finden nach wie vor viele Trainings auf den schmalen Latten statt. Aber auch Skifahren und Skwalen dürfen zu den Trainingseinheiten gezählt werden auch wenn der Spassfaktor eindeutig im Vordergrund steht. 

SWIM: Ziemlich fokussiert sind die Kachelzähltrainings im Hallenbad. Jeden Montag mit Top-Schwimmer Christian Fässler, der nach wie vor den 100er unter einer Minute schwimmt!!!

Am 17./18. März steht eine Swim Clinic mit Olympiasiegerin, 4fachen Olympiateilnehmerin und Triathlon Weltmeisterin Sheila Taormina auf dem Programm. Es hat noch einen freien Platz. Wenn Du hoch motiviert bist, Zeit und Lust hast, melde Dich.                                                   



BIKE: Es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung. Stimmt, und wenn man sich den Spruch genügend  einredet glaubt man ihn irgendwann. Dann steht einem Biketraining auch bei klirrender Kälte nichts im Weg. Das 29er TREK hat sich bei den Winterausfahrten bestens bewährt! Peter Fierz ist ein treuer Begleiter, der (leider) nie absagt, auch nicht wenn ein Blizzard durch den Sihlwald fegt.

RUN: Leider Fehlanzeige. Nachdem ich das ganze vergangene Jahr an einer Achillessehnenverletzung litt, verhindert nun eine Wadenzerrung ernsthafte Lauftrainings. Die Zerrung hab ich mir beim Laguna Phuket Triathlon eingehandelt. Trotz mehr als vier wöchiger Laufpause ist die Verhärtung immer noch akut. Somit bin ich, dank Tipp von Gabi Frey, bei JR dem ultimativen Akupunkturguru gelandet und lasse mich mit Nadeln malträtieren. 




Sonntag, 15. Januar 2012

Planoiras 2012

Bei traumhaftem Winterwetter stand ich am Start des 27. Planoiras, dem schwierigsten Volkslanglaufrennen der Swiss-Loppet Serie. Mein Talent und mein Trainingsaufwand auf den schmalen Latten lassen keine grossen Ambitionen zu. Das hat den Vorteil, dass ich den Wettkampf ohne Druck geniessen kann. Kein Stress, keine Nervosität und keine kostspieligen Materialaufwendungen. Ausser ein spezieller Wachsservice von Martin vom LL-Zentrum Parpan. Danke Martin Ski lief prächtig. Mit dabei waren Christian Fässler, notabene sein erstes Langlaufrennen und Peter Fierz der uns am Morgen mit einem Rocky Balboa Blick den Kampf ansagte. Rennbericht? Hart wie jedes Mal, Peter wurde am Start gestossen, stürzte und musste angezählt werden! Christian musste Lehrgeld bezahlen. Pokale gab's  keine, dafür 2 grosse Stück Kuchen im Collina! Resultate gibt's unter Datasport.ch . Danke Mädels, B&B, Maureen und Eli für's anfeuern.

Dienstag, 10. Januar 2012

XTERRA Saison 2012


Nach 15 Ironman, 10 Ironman 70.3, mehreren olympischen und vielen Wald und Wiesen Triathlon ist es Zeit für etwas Neues. Nun, ganz neu ist natürlich XTERRA nicht, hab ich doch in den vergangenen Jahren immer wieder einen Abstecher in die MTB Triathlonszene gemacht. Dieses Jahr will ich mich auf die XTERRA Europe Serie fokussieren. Ganz will ich dem Strassentriathlons nicht den Rücken kehren. Die Idee mitten in New York einen Ironman zu bestreiten war so faszinierend, dass ich mich spontan für diese erste  Austragung anmeldete. Auch die beiden Rennen in Phuket, Ende Saison, stehen wieder auf meiner Wunschliste. Schliesslich ist der Laguna Phuket Triathlon mein Lieblingsrennen. Ob's klappt ist noch etwas unsicher.

Es dauert noch fast 5 Monate bis zum Saisonauftakt, dem XTERRA Italy, auf Sardinien. Das Training hat erst ganz locker begonnen, aber das neue Bike ist bereits einsatzbereit.

Von Gary Fisher eträumt, von Trek realisiert und von MoveOn zusammengebaut.
TREK Superfly Pro: 29er Räder, SRAM XX Antrieb, Avid XX Bremsen, SID XX Federgabel,
XTR Pedalen. Ergibt 9.8Kg Kampfgewicht. 

Jetzt fehlt also nur noch das Training!  

Sonntag, 4. Dezember 2011

Real Men wear pink caps !

Damit ist schon mal gesagt in welcher Startwelle ich startete! Damen und ältere Herren am Schluss. Zwar nicht gerade nach meinem Gusto aber dies sollte am heutigen Tag mein kleinstes Problem sein. Erstmals alles der Reihe nach. In unserer Triathlon WG, ChomTawan 5B, ging das Licht um 03:45 an. Abfahrt zur Wechselzone um 05:00 und nachdem Bidons, Helm, Veloschuhe am Velo fixiert waren gings zum Strand. Hier dann das grosses Fotoshooting. Wer nicht startete war mit einer Kamera bewaffnet. Die grosse Nikon, Kompaktcamera oder mindestend das iPhone schossen ununterbrochen Bilder. Hier eine kleine Auswahl von Barbara:
 Und dann gings los. Meine Welle, die Pinkigen, am Schluss. Nach 32:53 stieg ich aus dem Wasser. Zwar nicht die schnellste Zeit meiner AK, aber gar nicht schlecht für mich. Auf der sehr, sehr anspruchsvollen Velostrecke, mit kurzen, giftigen Anstiegen, setzte dann heftiger Regen ein. Wer jetzt die Falsche Übersetzung dabei hatte und nicht in den letzten Jahren noch aktiv an der TdF mitgefahren war musste absteigen und stossen! Da ich jedoch meine Hausaufgaben gemacht hatte und ein 27er Ritzel montiert hatte und zusätzlich bei der Laufpassage über die Autobahnüberführung, ja die gibt`s tatsächlich und wird 2x benutzt, noch etwas Luft aus den Collées liess, war alles halb so schlimm. Die Laufstrecke war für mich die Black Box. Nicht, dass ich die Strecke nicht gekannt hätte oder sie speziell schwierig wäre. Meine Krämpfe vom vergangenen Sonntag waren gemäss Doc. B eine unangenehme Muskelzerrung in der rechten Wade. Darum gibt es auf FB auch Foto's mit mir und pinkigen, ausgeliehenen Kompressionssocken. Aber wie wir ja wissen "real Men wear pink"! Ab Km 4 waren die Schmerzen dann auch ziemlich stark aber wenigstens stabil. So kämpfte ich mich mit einer mässigen Laufzeit ins Ziel und verlor auf den letzten Kilometer den ersten Platz. Trotz vielen gesundheitlichen Rückschlägen geht eine tolle Saison zu Ende. Ich habe viel gelernt und freue mich auf die Off-Season die in wenigen Minuten starten wird. YEAHHHHHHHHH!

Peter hat sich mit seinem Mietvelo gut geschlagen. Die TriAngels, Sue, Evelyn und Andrea zeigten tolle Leistungen und Steffen, nicht ganz zufrieden mit seinem Resultat, musste einsehen, dass 3 Tage Akklimatisation für einen 70.3 IM mit Weltklassestartern in den meisten AKs, nicht ausreichen. 
Allen die an der Strecke waren vielen, vielen Dank. Ein grosses Danke auch fürs Daumendrücken in der Schweiz und Congrats nach Busselton wo Felix Haldenstein beim IM Western Australia eine sub 10 Stunden Zeit abgeliefert hat. 


Freitag, 2. Dezember 2011

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!

Dieses alte Zitat trifft perfekt auf unsere Phuketwoche zu. Die Geschichte zum 18. Laguna Phuket Triathlon ist geschrieben und vor uns steht die nächste Herausforderung. Der Ironman 70.3 Asia-Pacific, der wichtigste Triathlon in Asien. Wie also sollte wir die Woche dazwischen verbringen? Ein Mix aus kurzen Trainings, Relax am Beach, Shopping,  ein knackiger Schwimmwettkampf,  Nightlife in Patong, Massage, ManiPedi und für die Girls eine Lektion in "Stand up Paddling" liessen die Zeit im  Nu vergehen. Seit gestern hat unsere kleine ChomTawan WG Verstärkung erhalten. Steffen Kömpf wird uns auf der Jagd nach Elephantentrophäen unterstützen. Er, der Ironnonno und Doc Barbara (sie ziert sich noch ein bisschen) werden den Wettkampf als Einzelstarter bestreiten. Andrea wird, zusammen mit Sue (Schwimmen) und Evelyn (Bike), als TriAngels Team, die Halbmarathon Laufstrecke bewältigen. Mit Barbara steht uns eine Cheerleader, Salztablettenmanager, Schweizerfahnenschwingerin und Hopp Schwiiz Schreierin zur Seite!  

Samstag, 26. November 2011

Reo, Reo !


Reo, Reo heisst in Thai, schnell, schnell und so ging es auch mit den ersten Ferientagen! Schon sind wir am Vortag meines 10. Laguna Phuket Triathlon angelangt. Die Stimmung in unserer kleinen aber feinen Schweizergruppe könnte nicht besser sein. Sogar Peter, der einen irreparablen Bruch der Umwerferhalterung an seinem BMC zu beklagen hat, ist gut gelaunt und optimistisch. Er wurde kurzfristig vom lokalen "You Can" Team aufgenommen und mit einem Triathlonvelo der Eigenmarke, Made in China, assembled in Thailand, ausgerüstet. Das heutige Sportprogramm war kurz und knackig. 15 Minuten schwimmen im Meer, 25Km Velo und 15 Minuten laufen, alles meistens im Wettkampftempo. Unsere Startnummern für morgen: 908 Doc. B, 876 Andrea, 1115 Team Chokdee mit Gay, Barbara und Leoni. Die 620 für den Ironnonno und die 632 für Peter. Brigitte Fierz und Felix Haldenstein, der sich hier für den IM Western Australia vorbereitet, werden am 6Km Fun Run starten.   



           
           Reo, reo !!!